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Was im September vom Feld kommt

Der September ist der Monat mit der größten Auswahl im ganzen Jahr. Sommergemüse hält noch durch, das Lagergemüse fängt an. Was jetzt frisch beim Erzeuger liegt.

Von wp_admin 24. August 2026 1 Minuten Lesezeit

Kürbis, Rotkohl, Zwiebeln, Lauch und Kräuter auf einem Holztisch

Kein Monat bringt so viel gleichzeitig wie der September. Die letzten Tomaten und Bohnen kommen noch herein, gleichzeitig beginnt die Ernte von allem, was den Winter über hält. Wer jetzt zum Hofladen fährt, findet die größte Auswahl des Jahres.

Obst

Äpfel haben ihren großen Auftritt. Die frühen Sorten wie Delbarestivale und Elstar sind reif, Boskoop und Jonagold folgen Ende des Monats. Direkt vom Erzeuger bekommt man Sorten, die im Handel nicht vorkommen, weil sie sich schlecht lagern oder transportieren lassen. Genau die schmecken oft am besten.

Zwetschgen laufen im September aus, Mirabellen sind meist schon durch. Birnen stehen mitten in der Ernte. Wer Brombeeren mag, findet die letzten an Hecken und im Selbstpflück-Angebot.

Weintrauben aus deutschem Anbau gibt es ab Mitte September, vor allem in den Weinbaugebieten und dort direkt beim Erzeuger.

Gemüse

Kürbis ist das Gesicht des Monats. Hokkaido braucht nicht geschält zu werden, Butternut ist süßer und feiner, Muskat der große für die Suppe. Ein ganzer Kürbis hält kühl und trocken mehrere Wochen.

Rote Bete, Möhren, Pastinaken und Sellerie kommen aus dem Boden. Rotkohl, Weißkohl und Wirsing stehen bereit, Rosenkohl braucht noch etwas Frost, um süß zu werden.

Lauch, Fenchel, Mangold und Spinat sind da, die letzten Zucchini, Auberginen und Paprika ebenfalls. Tomaten halten bei mildem Wetter bis in den Oktober.

Kartoffeln werden im großen Stil geerntet. Wer im Herbst einen Sack Lagerkartoffeln kauft, kommt damit oft bis ins Frühjahr.

Pilze und Nüsse

Steinpilze und Pfifferlinge sind in vollem Gang, bei feuchtem September auch Maronen. Am Hofladen findet man sie selten, auf dem Wochenmarkt eher.

Walnüsse und Haselnüsse fallen Ende des Monats. Frisch geerntete Walnüsse schmecken milder und weicher als getrocknete aus dem Handel.

Was jetzt Sinn ergibt

Der September ist der richtige Monat zum Einlagern und Einkochen. Kürbis, Kartoffeln und Zwiebeln halten kühl und dunkel monatelang. Äpfel werden zu Mus, Zwetschgen zu Kompott, Rote Bete lässt sich einlegen.

Viele Höfe verkaufen im Herbst größere Gebinde günstiger. Fragen lohnt sich, gerade bei Kartoffeln und Äpfeln.

Und im Oktober?

Dann wird es ruhiger. Kürbis und Kohl bleiben, Grünkohl kommt dazu, das Sommergemüse verabschiedet sich. Wer im September noch Tomaten und Paprika beim Erzeuger sieht, sollte zugreifen.

Auf der Startseite von Bauer Fiete steht jeden Monat, was gerade Saison hat, verlinkt auf die Betriebe, die es führen.

Geschrieben von wp_admin. Veröffentlicht am 24. August 2026.

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